Die letzten 0,2 Sekunden deines Wurfs entscheiden, ob der Ball weich fällt oder aus dem Ring springt. Das ist der Handgelenkschnapp mit Nachschwung.
Warum Rückwärtsdrall wichtig ist
Rückwärtsdrall lässt den Ball beim Kontakt mit Ring oder Brett „sterben" und sorgt für mehr weiche Sprünge, die reingehen. Ein Ball ohne Drall oder mit Seitendrall springt vom Ring ab.
Der Abwurf in drei Teilen
- Strecken: Der Ellbogen streckt sich vollständig zum Korb
- Schnappen: Das Handgelenk klappt nach vorn, die Finger zeigen nach unten
- Halten: Die Hand bleibt dort, bis der Ball durch den Korb ist
Finger- und Ballkontakt
Der Ball sollte zuletzt über Zeige- und Mittelfinger abrollen. Rollt er über Daumen oder Ringfinger, entsteht Seitendrall.
Häufige Fehler
- Drücken statt schnappen: Ein steifes Handgelenk ergibt einen flachen Wurf
- Arm zu früh senken: Der Nachschwung bricht zusammen, bevor der Ball weg ist
- Führungshand stört: Die Hilfshand sollte beim Abwurf vom Ball weggehen
Übungen
- Drall-Übung: Leg dich auf den Rücken und wirf den Ball senkrecht nach oben. Er sollte rückwärts drehen und in deine Hände zurückkommen.
- Werfen mit gehaltenem Abschluss: Bei jedem Wurf den Nachschwung einfrieren, bis der Ball landet.
- Handgelenkschnapp aus der Nähe: 50 Wiederholungen aus 1 Meter.
Miss deinen Handgelenkschnapp
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